Der Pfarrer von El Álamo erscheint halbnackt auf Instagram, und der Bischof von Getafe hält das nicht für relevant.

Der Pfarrer von El Álamo erscheint halbnackt auf Instagram, und der Bischof von Getafe hält das nicht für relevant.

Der Pfarrer von El Álamo, der zur Diócesis de Getafe gehört, hat Skandal und tiefe Enttäuschung unter seinen Gläubigen ausgelöst, nachdem bekannt wurde, dass er in homosexuellen Kontakt-Apps auftauchte und ein öffentliches Instagram-Konto unter dem Benutzernamen @morenazo0378 führte, auf dem er Nachrichten und Fotos teilte, die unangemessen für seinen priesterlichen Stand sind.

Auf diesem Konto veröffentlichte der Pfarrer Phrasen wie “no más soltería, allí está el currículum” oder “estado civil: viviendo la vida al 100”, zusammen mit Bildern in Unterwäsche und suggestiven Posen, was in einer Gemeinde Skandal ausgelöst hat, in der vom Priester ein vorbildliches Zeugnis erwartet wird, insbesondere in einer Pfarrei mit Kindern und Jugendlichen.

Der Priester hat anerkannt, der Inhaber des Instagram-Kontos zu sein, behauptet aber, dass jemand seine Fotos gestohlen und sie verwendet hat, um Profile in homosexuellen Dating-Apps zu erstellen. Allerdings war seine Haltung gegenüber den Gläubigen verteidigend, indem er die Bilder rechtfertigte und öffentlich jene tadelte, die sie für unangemessen für einen Priester halten.

Infovaticana hat mehrmals die Diócesis de Getafe zu dieser Angelegenheit konsultiert. Dennoch wurden keine offensichtlichen Maßnahmen ergriffen, abgesehen davon, ihm zu bitten, den Inhalt zu löschen. Dennoch hat der Pfarrer selbst erklärt, dass “al obispo no le ha parecido que haya pecado en las fotos” und dass er daher mit seinem pastoralen Dienst fortfahren wird.

Zum Datum des 19. Oktober steht der Priester weiterhin an der Spitze der Pfarrei, was die Verblüffung und das Unbehagen unter vielen Gläubigen verstärkt hat.

Infovaticana hat versucht, nach dem evangelischen Grundsatz zu handeln, indem es sich zweimal an die Diözese wandte und die notwendigen Informationen übermittelte, um den Skandal zu vermeiden. Da keine Antwort erhalten wurde und keine ernsthaften Korrekturmaßnahmen beobachtet wurden, halten wir es für notwendig, diesen Vorfall öffentlich zu informieren, mit der festen Überzeugung, dass die Diözesen und Bischöfe den moralischen und pastoralen Standard derer erheben müssen, die berufen sind, Vorbild für die Gläubigen zu sein.

 

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