Der katholische Schauspieler David Henrie, bekannt für seine Karriere im Film und Fernsehen, hat die Premiere der Dokumentarserie „Seeking Beauty“ angekündigt, produziert von EWTN Studios, die im Dezember 2025 ausgestrahlt wird. Die Initiative, verbreitet von National Catholic Register, zielt darauf ab zu zeigen, wie Schönheit in ihren vielfältigen Ausdrucksformen zum Treffen mit Gott führt und zu einem Weg der Evangelisation in der zeitgenössischen Kultur werden kann.
Die Serie wird Henrie zu ikonischen Orten führen —insbesondere in Italien—, wo er mit Experten sprechen, sakrale Kunstwerke betrachten und dem Zuschauer eine Reflexion über Schönheit als bevorzugte Sprache des Göttlichen vorschlagen wird.
Die Schönheit als Weg zu Gott
Henrie betont, dass Schönheit nicht nur ein ästhetisches Mittel ist, sondern ein Spiegel des Schöpfers und „die definitive Sprache des Göttlichen“. Wie er erklärt, besteht eine wachsende Nachfrage nach Inhalten, die keine Ideologien aufdrängen, sondern den menschlichen Geist erheben, indem sie Wahrheit, Güte und Schönheit zeigen.
Der Schauspieler klärt, dass er sich als suchender Pilger präsentiert, nicht als Experte. Sein Vorschlag ist es, das Publikum auf einer gemeinsamen Reise zu begleiten, in der die Betrachtung des Schönen zu einem Anlass des Staunens und der Öffnung für das Ewige wird.
Glaube und Familienleben als Grundlagen
Als Konvertit zum Katholizismus versichert Henrie, dass sein Glaube ihm Richtung und innere Struktur gegeben hat. Er betont, dass ohne Gebet, Sakramente und tägliche Andachten wie den Rosenkranz das geistliche Leben zurückgeht. Diese persönliche Erfahrung hat ihn dazu angetrieben, seine berufliche Arbeit auf Projekte auszurichten, die die menschliche Würde respektieren und christliche Werte stärken.
Verheiratet und Vater von drei Kindern, hält er fest, dass seine künstlerische Wahl an einem klaren Kriterium gemessen wird: Charaktere und Drehbücher mit realistischer Menschlichkeit, aber ohne in das Degradierende oder Beleidigende abzugleiten. Sein Wunsch ist es, seiner Familie und dem Publikum ein Zeugnis der Kohärenz zwischen Glaube und Beruf zu bieten.
Mit Seeking Beauty hofft er, zu diesem kulturellen Wandel beizutragen, indem er zeigt, dass ästhetische Exzellenz und doktrinale Treue Hand in Hand gehen können. Schönheit, so beharrt er, darf nicht auf eine oberflächliche Zierde reduziert werden, sondern muss zu einer Brücke zum Übernatürlichen werden.
Herausforderungen eines ambitionierten Projekts
Das neue Programm stellt erhebliche Herausforderungen dar. Die Produktion hoher Qualität erfordert beträchtliche Kosten und wird auf die anhaltende Unterstützung des Publikums und Plattformen wie EWTN+ angewiesen sein. Zudem muss die Initiative zeigen, dass sie nicht nur kulturelle Unterhaltung ist, sondern eine echte audiovisuelle Katechese.
Es wird auch notwendig sein zu erkennen, wie diese Botschaft in verschiedene kulturelle Kontexte übersetzt werden kann, ohne ihre katholische Wurzel zu verwässern. In einer Zeit, die von Säkularisierung und Verachtung des Transzendenten geprägt ist, wird die Glaubwürdigkeit des Projekts in seiner Fähigkeit liegen, das Gleichgewicht zwischen Kunst und Wahrheit zu wahren.
Ein Weg der Evangelisation
Mit Seeking Beauty möchte David Henrie die Schönheit als bevorzugten Weg zurückgewinnen, um Gott in einer Welt wiederzuentdecken, die sie trivialisiert. Der Schauspieler sieht in dieser Serie eine Gelegenheit, die christliche Sensibilität neu zu beleben und zu zeigen, dass das Schöne ein mächtiges Werkzeug der Evangelisation sein kann.
Wenn es sein Ziel erreicht, wird die Dokuserie nicht nur die katholische Produktion bereichern, sondern auch dazu beitragen, eine Kultur neu zu entfachen, die in der Schönheit eine universelle Sprache des Schöpfers erkennt.
