Das Verwaltungsgericht Nr. 1 von Palencia hat Abogados Cristianos Recht gegeben und die Entscheidung des Rathauses von Dueñas (Palencia) annulliert, das Kreuz und das Bild des Sagrado Corazón aus dem Plaza de la Paz zu entfernen. Das Urteil —vom 29. September datiert und öffentlich zwischen dem 30. September und dem 1. Oktober mitgeteilt —verpflichtet außerdem den Stadtrat und Izquierda Unida sowie zwei Privatpersonen, die die Maßnahme vorantrieben, die Gerichtskosten zu zahlen.
Ein Kreuz, das als „franquistisches Relikt“ beschuldigt wurde
Das Rathaus hatte den Abriss des Denkmals unter Berufung auf das sogenannte Ley de Memoria Democrática genehmigt und argumentiert, es handle sich um ein franquistisches Relikt. Das Gericht hat jedoch festgestellt, dass das Ensemble vor allem ein religiöses Symbol ist und nicht ohne solide Beweise für eine Funktion der Verherrlichung des Regimes entfernt werden kann. Da diese Absicht nicht nachgewiesen wurde, hat der Richter entschieden, dass das Kreuz und das Bild des Sagrado Corazón an ihrem Ort bleiben müssen, und daran erinnert, dass religiöse Freiheit und der Ausdruck des Glaubens Teil des gemeinsamen Erbes der Gesellschaft sind.
Die Reaktion von Abogados Cristianos
Polonia Castellanos, Präsidentin und Gründerin von Abogados Cristianos, feierte das Urteil mit einer klaren Botschaft:
„Bei Abogados Cristianos haben wir eine gute Nachricht: Wir haben das Urteil gewonnen, um das Kreuz von Dueñas zu schützen. Wir brauchen Richter, die unsere religiöse Freiheit respektieren, eine Regierung, die aufhört, Katholiken anzugreifen, und dass unsere Symbole, die auch zu unserem grundlegenden Recht gehören, nicht ständig angegriffen werden. Dieses Kreuz ist nur eines von vielen, die wir geschützt haben, aber wir werden nicht ruhen im Kampf, um all unsere Denkmäler, all unsere Symbole zu schützen, denn sie gehören nicht nur zu dem, was wir sind und zu unserem grundlegenden Recht, sondern auch zu unserem Erbe und zu dem, was Spanien ist“.
