Die EU drängt Moldau, die LGBT-Agenda zu akzeptieren, trotz des mehrheitlichen Widerstands ihres Volkes.

Die EU drängt Moldau, die LGBT-Agenda zu akzeptieren, trotz des mehrheitlichen Widerstands ihres Volkes.

Laut einer Analyse, die von LifeSiteNews veröffentlicht wurde, übt die Europäische Union Druck auf Moldau aus, um „Fortschritte“ bei der Änderung ihrer Verfassung zu erzielen, in der die Ehe ausschließlich zwischen Mann und Frau anerkannt wird.

„Die Familie basiert auf der freiwillig eingegangenen Ehe zwischen Ehemann und Ehefrau, auf der vollen Gleichheit der Rechte beider und auf dem Recht und der Pflicht der Eltern, die Erziehung, Bildung und Ausbildung der Kinder zu gewährleisten“. (Art. 48. 2)

Indem sie von außen ein Modell auferlegt, das fremd für die lokale Tradition ist, beabsichtigt die Europäische Union, die Souveränität eines Landes mit orthodoxer Mehrheit zu bedingen, das bislang die natürliche Familie als Pfeiler seiner nationalen Identität verteidigt hat.

Moldau, eine orthodoxe Bastion gegen die LGBT-Ideologie

Moldau, gelegen zwischen Rumänien und der Ukraine, ist ein Land, das tief von seinem orthodoxen Glauben geprägt ist. Von seiner Verfassung bis hin zur Gesellschaft, die eine mehrheitlich ablehnende Haltung gegenüber der Normalisierung der LGBT-Agenda einnimmt: Laut einer Studie würde 85 % der Moldauer keinen homosexuellen Verwandten akzeptieren und mehr als 60 % auch keinen als Nachbarn oder Arbeitskollegen.

Die Orthodoxe Kirche Moldaus, angeführt vom Metropoliten Vladimir, hat öffentlich denunziert, dass die Auferlegung homosexueller Verbindungen einen nationalen Verrat darstellen würde, indem sie fremde Werte und die „Propaganda der Sünde“ fördere. Im Jahr 2023 forderten die moldauischen Bischöfe die Regierung ausdrücklich auf, jeden Versuch der Legalisierung von Paaren gleichgeschlechtlicher Personen abzulehnen.

Brüssel und die ideologische Bedingtheit

Im Juni 2022 gewährte die Europäische Union Moldau den Status eines Kandidatenlandes, und im Oktober 2024 genehmigte das Land in einem Referendum eine Verfassungsänderung, die den Beitritt zur EU als strategisches Ziel festlegt. Seitdem hat die Regierung in Chișinău ein Programm rechtlicher Reformen vorangetrieben, um sich „an“ die europäischen Standards anzupassen, was in der Praxis die Übernahme der sozialen und progressiven Politiken bedeutet, die aus Brüssel gefördert werden.

Diese Dynamik macht den Druck im Bereich der Geschlechterideologie besonders relevant: Es geht nicht nur um technische Anforderungen für die wirtschaftliche oder gerichtliche Integration, sondern darum, den EU-Beitritt an die Akzeptanz einer kulturellen Agenda zu knüpfen, die mit den religiösen Überzeugungen und der traditionellen Identität der moldauischen Gesellschaft bricht.

Solche Initiativen, die als Empfehlungen präsentiert werden, wirken in der Praxis als diplomatischer und ideologischer Druck auf ein Land, das in seiner europäischen Integration vorankommen und auf EU-Fonds angewiesen ist.

LifeSiteNews denunziert zudem, dass unter dem Etikett „Ausrichtung der Gesetzgebung an europäischen Standards“ politische Kampagnen, Sanktionen und Belästigungen gegen Priester und familienfreundliche Aktivisten gefördert werden, mit dem Ziel, den gesellschaftlichen Widerstand zu brechen.

Der Zusammenstoß zwischen Souveränität und globalistischen Agenden

Der Fall Moldaus offenbart ein Muster, das sich an anderen Orten wiederholt: Die Europäische Union beschränkt sich nicht auf die Förderung wirtschaftlicher Kooperation oder administrativer Reformen, sondern nutzt den Beitrittsprozess, um eine kulturelle Agenda aufzuerlegen, die der christlichen Tradition widerspricht. Für Moldau würde die Akzeptanz der LGBT-Agenda nicht nur eine rechtliche Bruch mit ihrer eigenen Verfassung bedeuten, sondern auch einen frontalen Zusammenstoß mit dem Gewissen der Mehrheit ihrer Bürger und der Lehre ihrer Kirche.

Zusammenfassend ist der Druck aus Brüssel auf Moldau kein isolierter Akt, sondern ein Zeichen dafür, wie europäische Institutionen Abtreibung, Geschlechterideologie und die „Ehe“ Homosexueller als unantastbare Werte des kontinentalen Projekts etablieren wollen. Für die Kirche und die Verteidiger der Familie liegt die Herausforderung darin, klar zu denunzieren, dass kein politischer Integrationsprozess auf Kosten des Glaubens, der Wahrheit und der Würde der natürlichen Ehe aufgebaut werden kann.

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