León XIV empfängt den Kronprinzen von Bahrain

León XIV empfängt den Kronprinzen von Bahrain

Dieses Montag, den 29. September, empfing Papst Leo XIV im Vatikanischen Apostolischen Palast den Kronprinzen und Premierminister des Königreichs Bahrain, Salman bin Hamad Al Khalifa. Das Treffen rahmt sich in die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem kleinen Königreich im Persischen Golf.

Später traf der Thronfolger den Kardinal Pietro Parolin, den Staatssekretär, begleitet von Mons. Mirosław Stanisław Wachowski, dem Unterstaatssekretär für die Beziehungen zu den Staaten.

Gute bilaterale Beziehungen

Wie die Pressestelle des Vatikans mitteilte, verliefen die Gespräche in freundschaftlicher Atmosphäre. Beide Seiten drückten ihre Zufriedenheit mit den bestehenden guten Beziehungen aus und den Willen, diese in verschiedenen Bereichen zu stärken.

Ein zentraler Punkt war die Politik des Königreichs Bahrain zur Förderung des interreligiösen Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens zwischen Gemeinschaften unterschiedlicher Glaubensrichtungen, ein Thema, zu dem der Heilige Stuhl in den letzten Jahren besonderes Interesse gezeigt hat.

Bahrain und die Religionsfreiheit

Bahrain, ein Archipel im Persischen Golf mit schiitischer muslimischer Mehrheit, zeichnet sich durch die Präsenz einer bedeutenden Gemeinschaft christlicher ausländischer Arbeiter aus und dadurch, dass es den Bau der Kathedrale Unserer Lieben Frau von Arabien erlaubt hat, die 2021 eingeweiht wurde und die größte katholische Kirche im Golf ist. Das Land hat sich als Zentrum des interreligiösen Dialogs in der Region positioniert, indem es internationale Treffen zur Frieden und zum Zusammenleben beherbergt.

Für den Heiligen Stuhl ist der Fall Bahrain relevant als Beispiel für eine relative Öffnung in einer Region, in der Christen in der Regel starke Einschränkungen in ihrem öffentlichen Leben und in der Ausübung ihres Kultus erleiden.

Der Frieden im Nahen Osten als Priorität

Im Austausch wurden auch internationale Fragen angesprochen, insbesondere die dringende Notwendigkeit, den Krieg im Nahen Osten zu beenden und den Einsatz für den Frieden zwischen den Nationen voranzutreiben.

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