Der Erzbischof von Toledo ruft seine Priester auf, die diözesane Krise mit Glauben und Barmherzigkeit zu leben.

Der Erzbischof von Toledo ruft seine Priester auf, die diözesane Krise mit Glauben und Barmherzigkeit zu leben.

Gemäß dem offiziellen Schreiben, das vom Erzbistum Toledo am 23. September 2025 verbreitet wurde und von Mons. Francisco Cerro Chaves unterzeichnet ist, durchlebt das Erzbistum eine Zeit großen Schmerzes nach der richterlichen Verfügung über den Priester Carlos Loriente, der in dem kürzlichen Skandal in Torremolinos in den Mittelpunkt geraten ist.

Das Bistum steht einer schmerzhaften Situation gegenüber

In dem Schreiben erkennt der Erzbischof offen die Schwere des Moments an, den das Bistum durchlebt. Er weist darauf hin, dass nach der richterlichen Entscheidung über Loriente eine Mitteilung veröffentlicht wurde, in der die Haltung des Erzbistums dargelegt wird, und dass diese nun vor dem Klerus wiederholt wird. Cerro betont, dass diese Zeit mit Glauben, Wahrheit und Barmherzigkeit bewältigt werden muss, ohne Raum für Mutlosigkeit oder Verwirrung zu lassen.

Aufforderung zur Bekehrung und zur priesterlichen Einheit

Der Primas von Spanien ermahnt die Priester, dieses Leid als Gelegenheit für eine persönliche und gemeinschaftliche Bekehrung zu nutzen. Er erinnert daran, dass das Motto des pastoralen Jahres, das im Rahmen des Diözesansynods angesiedelt ist, „Zurück zur ersten Liebe“ lautet, und unterstreicht die Notwendigkeit, die Heiligkeit, den priesterlichen Eifer und die Hingabe an den Herrn zu erneuern.

Darüber hinaus ermutigt der Erzbischof die Priester, alles beiseitezulegen, was von Christus entfernt, und gegenseitige Unterstützung zu suchen. Insbesondere feiert er, dass mehrere Priester sich versammeln, um gemeinsam zu beten, und bezeichnet dies als angemessene Antwort auf die Schwierigkeit.

Unterstützung für den Klerus und die Gläubigen

Mons. Cerro Chaves dankt ausdrücklich für die großzügige Hingabe der Priester in ihren verschiedenen pastoralen Aufgaben und bittet sie, die Gläubigen im Gebet, im Opfer und in der Fürbitte zu stützen. Er erinnert daran, dass das christliche Leben von der übernatürlichen Sichtweise genährt wird, die uns antreibt, immer zum Herrn zu flüchten, besonders in Zeiten der Prüfung.

Zudem gibt er an, dass das Erzbistum die Rückzugswochenenden nach Vikariaten als Räume für geistliche Buße nutzen wird.

Gebet für Carlos Loriente und seine Familie

Das Schreiben schließt mit der Aufforderung an das gesamte diözesane Presbyterium ab, für den Priester Carlos Loriente zu beten, damit er die Begleitung des Herrn in diesen Momenten erfahre und seine Präsenz in Wahrheit und Barmherzigkeit spüre. Der Erzbischof betont auch die Notwendigkeit, seine Familie, die ebenfalls von der Situation betroffen ist, anzuvertrauen.

Sie können den Brief hier herunterladen: 2025-9-23 carta sacerdotes TOLEDO

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