Ein Kanonikus der Kathedrale von Toledo, festgenommen mit «rosa Kokain» in Málaga

Ein Kanonikus der Kathedrale von Toledo, festgenommen mit «rosa Kokain» in Málaga

Wie El Español berichtete, hat die Policía Nacional in der Morgendämmerung des Montags, den 22. September, in Torremolinos (Málaga) Carlos Loriente festgenommen, Kanoniker der Kathedrale von Toledo und Direktor des Instituto Teológico „San Ildefonso“. Der Priester wurde wegen des Tragens mehrerer Dosen von „tusi“ oder rosa Kokain festgenommen, einer synthetischen Substanz, die aus MDMA und anderen Komponenten hergestellt wird, als er in einem gemieteten Fahrzeug zusammen mit drei Männern argentinischer und venezolanischer Nationalität reiste.

Zum Zeitpunkt seiner Festnahme identifizierte sich Loriente gegenüber den Beamten als Rektor des Großen Seminars, eine Position, die er nie innehatte.

Die Festnahme und der Fund von Drogen

Während einer routinemäßigen Kontrolle entdeckten die Beamten in seinem Besitz etwa ein Dutzend Päckchen mit verschiedenen Betäubungsmitteln in einer Menge, die über dem für den Eigenbedarf Angenommenen liegt. Die anschließende Durchsuchung der Ferienwohnung, in der sich der Priester aufhielt, enthüllte eine Präzisionswaage, eine Monodosis-Tüte und andere Objekte sexueller Art. Die polizeiliche Untersuchung läuft weiter, und der Festgenommene wird dem Gericht Nummer 5 von Torremolinos zur Verfügung gestellt.

Die Mitteilung des Erzbistums von Toledo

Nach Bekanntwerden der Vorfälle gab das Erzbistum von Toledo eine offizielle Mitteilung heraus, in der es die Festnahme eines Priesters der Diözese bestätigt, ohne seinen Namen zu nennen, und dementiert, dass es sich um den Rektor des Großen Seminars handelt, wie einige Medien berichtet hatten.

Das Erzbistum bedauert die Vorfälle zutiefst und „verurteilt jede kriminelle Handlung, die der Priester mutmaßlich begangen haben könnte“. Darüber hinaus hat es die Eröffnung einer internen Untersuchung und die Entscheidung bestätigt, den Festgenommenen vorläufig vom Ausüben des Ministeriums und von seinem kirchlichen Amt zu entfernen.

Die Mitteilung betont das volle Vertrauen des Erzbistums in die Justiz und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit ihr. Ebenso fordert sie das Volk Gottes auf, für die durch diesen Skandal verursachten moralischen Schäden und für die Reinigung der Kirche zu beten.

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