Das Bulletin des Heiligen Stuhls berichtete am Montag, den 22. September, dass der Papst Leo XIV den Kardinal Robert Sarah in Audienz empfing, emeritierten Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentendisziplin.
Bedeutung eines erwarteten Treffens
Obwohl die offizielle Mitteilung keine Details über den Inhalt des Gesprächs liefert, gewinnt allein die Präsenz von Sarah in der päpstlichen Agenda besondere Relevanz. Der guineische Kardinal ist einer der Referenzpunkte für jene, die die Fülle des römischen Ritus bewahren und verhindern wollen, dass er in der Uniformität aufgeht.
Die Hoffnung aufrechterhalten
Die Audienz bei Leo XIV belebt in diesem Kontext die Hoffnung neu, die vor einigen Tagen durch den Aufruhr nach der Veröffentlichung des Buches von Elise Ann Allen über die mögliche Überdenkung der liturgischen Politik des Heiligen Stuhls geschwächt wurde. Unabhängig davon, was besprochen wurde, vermittelt die Geste, Sarah in einer öffentlichen Audienz zu empfangen, eine klare Botschaft: Die Stimme der Tradition ist nicht von den Dialogen über die Zukunft der Liturgie in der Kirche ausgeschlossen.
