León XIV schließt die Ordination von Diakoninnen aus und bekräftigt erneut, dass die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau ist

León XIV schließt die Ordination von Diakoninnen aus und bekräftigt erneut, dass die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau ist

In einem Interview, das der Korrespondentin in Rom von Crux, Elise Ann Allen, gewährt wurde —veröffentlicht im Buch León XIV: Bürger der Welt, Missionar des 21. Jahrhunderts— wies der Heilige Vater die Möglichkeit aus, dass Frauen als Diakoninnen ordiniert werden. Der Papst klärte, dass zumindest „in naher Zukunft“ die Lehre der Kirche in diesem Punkt unverändert bleiben wird.

Ehe und Segnungen in der Debatte

Der Pontifex bekräftigte auch die Lehre über Familie und Ehe und betonte, dass „die Familie Vater, Mutter und Kinder ist“. Er äußerte Besorgnis über Initiativen in einigen Ländern Nordeuropas, rituelle Segnungen für Verbindungen zwischen Personen desselben Geschlechts einzuführen, und wies darauf hin, dass diese Praxis dem im Dokument Fiducia Supplicans Festgelegten widerspricht.

Zugleich präzisierte er, dass Personen mit Anziehung zum gleichen Geschlecht immer „akzeptiert und aufgenommen“ werden müssen, obwohl er betonte, dass die doktrinale Lehre der Kirche über Sexualität und Ehe „wie bisher fortbestehen“ wird.

Polarisierung und Notwendigkeit des Dialogs in der Kirche

Der Papst wies darauf hin, dass vor doktrinären Veränderungen die Haltung gegenüber denen, die anders denken, verändert werden muss. Er erkannte an, dass innerhalb der Kirche selbst das Risiko der Polarisierung besteht, und forderte, Debatten in einem Klima des Zuhörens und der Gemeinschaft zu führen.

In particular bezog er sich auf die liturgischen Spannungen um die tridentinische Messe und die Messe des Zweiten Vatikanischen Konzils, und warnte vor der Gefahr, die Liturgie zu einer politischen oder ideologischen Waffe zu machen.

Kontext des Interviews

Das Interview ist Teil eines biografischen Bandes, in dem Papst León XIV über die Mission der Kirche in der zeitgenössischen Welt reflektiert. Seine Aussagen rahmen sich in die jüngsten Debatten über die Rolle der Frau in der Kirche, die Seelsorge für Personen mit homosexueller Anziehung und die liturgische Einheit ein.

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