
Besonders bewegende Momente waren die Interpretation des Ave Maria auf Latein, während Drohnen am Himmel Bilder von Jesus und Maria zeichneten vor dem Hintergrund der Basilika San Pietro, und die gemeinsame Version von Amazing Grace. Sogar Künstler, die für Stile bekannt sind, die fern vom Heiligen sind, sprachen aufrichtig über die Erfahrung des Glaubens: Karol G sprach darüber, wie Gott ihr half zu heilen und von ihrem Bedürfnis nach göttlicher Unterstützung; Clipse sang über den Schmerz des Verlusts ihrer Eltern und den notwendigen Glauben, um damit umzugehen.
Der Einsatz von 3.500 Drohnen beeindruckte durch seine technische Größe und Symbolik, indem er nicht nur Gesichter und religiöse Symbole zeichnete, sondern auch eine spirituelle Botschaft in perfekter Synchronisation mit der Musik übermittelte. Die Zentralität Christi wurde durch die Teilnahme eines Kardinals und eines Priesters verstärkt, die kurze Interventionen anboten, was den Unterschied zu einem rein kulturellen Spektakel markierte.

Obwohl nicht alle anwesenden Künstler Referenzen für das christliche Leben sind, war der allgemeine Ton respektvoll und ehrfürchtig, was den Abend zu einer Verkündigung des Evangeliums für Millionen von Menschen live und durch die Übertragung machte. Für einige Kritiker mag die Spannung bestehen, inwieweit die Kirche moderne kulturelle Sprachen nutzen sollte, aber die Wahrheit ist, dass San Pietro in jener Nacht Schauplatz einer massiven Evangelisation war: zwei Stunden der Lobpreisung Gottes von Stimmen, die normalerweise in anderen Umgebungen erklingen.
